N26 (Bank) meine Erfahrungen

By | 27. Mai 2017

Mal ein ganz anderes Thema, heute will ich euch mal ein paar Worte zu N26 aufschreiben. Was ist N26? Kann ich eigentlich auch nicht so 100% sagen, würde N26 mal als Onlinebanking 2.0 beschreiben. Es gibt wie bei Direktbanken keine Filialen oder ähnliches, dafür aber eine kostenlose Mastercard und eine sehr gelungene App und Webseite.

Was find ich aber nun an N26 so gut, dass ich hier schreibe? Fangen wir mal gleich mit der Registrierung an. Im Gegensatz zu anderen Banken muss ich meine Wohnung zum Eröffnen eines Kontos nicht verlassen, alles kann online erfolgen. Prinzipiell macht man Postident online, nach der Registrierung verbindet man sich in einem Video-Chat mit einem Mitarbeiter, zeigt seinen Personalausweis von allen Seiten und bestätigt einen SMS Code – schwupp: Das Girokonto ist eröffnet, war etwas eigenartig hat aber wunderbar auf einem Sonntag um 08:00 am Morgen geklappt.

Kommen wir kurz zur App in Kombination mit der Mastercard, eine sehr gelungene Kombination für mich: Die Karte ist bei mir nach 4 Tagen per Post eingetrudelt, so sollte diese gleich mal getestet werden. Auf zum nächsten Laden und mit Karte bezahlen, wurde dann auch gleich abgelehnt – dieses war aber kein Fehler der Bank oder des Geschäftes, sondern das gesetzte Tageslimit wurde überschritten – kurz den Regler in der App etwas hochgedreht und sofort wurde die Zahlung angenommen. Was ich damit sagen will? Einstellungen für die Kreditkarte passieren quasi in Echtzeit!

Was kann die App sonst noch?

  • Tageslimit für Abhebungen und Zahlungen
  • Aktivieren von Online-Zahlungen
  • Aktivieren von Auslandszahlungen
  • Aktivieren von Bargeldabhebungen
  • Ich kann „tags“ für Transaktionen vergeben
  • Es gibt Benachrichtigungen zu Abhebungen und Zahlungen
  • Karte kann direkt in der App gesperrt, neu beantragt werden
  • Die Karten – PIN kann direkt geändert werden
  • Statistiken zu Ausgaben und Einnahmen

Wo ich ja am Anfang etwas skeptisch war, sind die Einzahlungen auf das Konto: Möchte man Bargeld einzahlen, passiert das bei einem Partner der Bank. In Erinnerung habe ich gerade Bundi, Rewe und Penny. Selber habe ich es nun öfters bei Budni (für die nicht Hamburger, dass ist unser Rossmann) probiert. App öffnen, Betrag welchen man einzahlen möchte bestimmen, QR Code bei Budni vor den Scanner halten und 2 – 3 Minuten später ist das Geld schon auf dem Konto. Leider zahlt man ab einem bestimmten Betrag, 1.5% des Betrags als Gebühren für die Einzahlung (kann halt schnell teuer werden). Der umgekehrte Weg geht natürlich auch, Geld kann 5x im Monat kostenlos an quasi jedem Geldautomaten der eine Mastercard annimmt abgehoben werden.

Mittlerweile bietet N26 auch einfache Investmentpläne sowie auch Kredite an, habe ich aber selber noch nicht ausprobiert.

Fazit

Mein Fazit? Für ein fast kostenloses Konto (in der Basic-Version) , muss ich schon sagen: So macht Bank spaß, ob ich das ganze als Gehaltskonto benutzen wurde? Vielleicht.. da hadere ich noch mit mir. Wer sich das ganz selber ansehen möchte, finder auf der Webseite alle nötigen Informationen zu Gebühren und Möglichkeiten.